Zeit für ein Zwischenfazit

Die Saisonprognose auf dem Prüfstand

Schuster

Schöne Nachrichten zum Fest: Der Blonde Engel schwebt in Niedersachsen ein und in Bayern erfährt Breno Weihnachts-Amnestie, um in Sao Paulo weiter Fußballspielen zu können. Die Diskussion um die Gleichheit Aller vor dem Gesetz verlegen wir mal harmoniehalber ins neue Jahr.

Bringt der Blonde Engel Wolfsburg die frohe Kunde?

Bringt “der Blonde Engel”  Bernd Schuster Wolfsburg die frohe Kunde?

Was das alte Jahr noch so brachte, muss ich nicht erzählen, das machen gerade genügend andere zuhauf. Jedoch möchte ich, im Sinne eines guten Qualitätsmanagements, die eigene Expertise kurz auf den Prüfstand stellen und meine Saisonprognose vom August beleuchten.

Links Erwartung, rechts die Realität. Mal nah dran, mal überhaupt nicht.

Links Erwartung, rechts die Realität. Mal nah dran, mal überhaupt nicht.

Die ein oder andere Prognose war kein großes Hexenwerk. Bayern als Herbstmeister zu tippen, war nicht total crazy. Dass Nürnberg, Fürth und Augsburg im Keller landen würden, ebenfalls nicht. Dass es jedoch der VfL Wolfsburg und 1899 Hoffenheim wieder einmal schaffen würden, entgegen aller finanziellen und personellen Möglichkeiten wieder so im Keller herumzukrebsen, finde ich schon bemerkenswert, aber auch nicht wirklich schlimm.

Umgekehrt sind der FSV Mainz und der SC Freiburg tatsächlich so überraschend gut, wie Viele – ich nicht – vorher gesagt haben, sodass sie schon fast keine Überraschungen mehr sind. Noch überraschender und noch weniger vorher gesagt war der Sturmlauf der Eintracht, auch Bayer hatten wohl nur wenige diese Hinrunde zugetraut.

Da, wo diese vier Teams jetzt stehen, standen im letzten Jahr noch Schalke 04, Borussia Mönchengladbach, Hannover 96 und der VfB Stuttgart, die allesamt eine sehr durchwachsene Hinrunde spielen als ich es ohnehin erwartet hatte. Ebenfalls durchwachsen, aber das war wiederum zu erwarten: Werder Bremen und der Hamburger SV.

Also: Mal voll daneben gelangt, mal ein bisschen was geahnt. Aber: Die Saison ist noch lang und da bedarf es keines himmlischen Propheten, um zu wissen: Da wird noch viel passieren.

Bild: imago

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