Kobiashvili: Schiri-Schelte will gelernt sein

Hätten die Hertha-Profis mal auf Ballack geguckt

Ballack schreit

Beschämende Szenen am Freitag vor dem DFB-Sportgericht: Schiedsrichter Wolfgang Stark sagte gegenüber den in Düsseldorf schwer entgleisten Hertha-Profis aus. Er musste sich hässlich beschimpfen lassen, in seine Kabine fliehen und einen Faustschlag von Levan Kobiashvili einstecken. Das ist alles höchst unschön, weckt aber – vor allem vor dem nahenden „Finale dahoam“ –  Erinnerungen.

Ovrebö auf der Flucht vor Michi Ballack.

Als der FC Chelsea im Mai vor drei Jahren im Champions-League-Halbfinale gegen Barcelona in der Nachspielzeit den Kürzeren zog, eskalierte es an der Stamford Bridge ebenfalls im großen Stil. Auch Schiedsrichter Ovrebö aus Norwegen musste damals einen kleinen Zwischensprint einlegen, um von den tobenden „Blues“ nicht aufgefressen zu werden.

Wie man jedoch einem Schiedsrichter die Meinung geigt, ohne vor dem Sportgericht zu landen und auch noch eine Zivilklage zu kassieren, bewies damals Michael Ballack (siehe Foto). Eben ganz Sportler von Welt demonstrierte er eindrucksvoll den feinen Unterschied eines CL-Halbfinalisten zu einem Bundesliga-Absteiger. Die „11 Freunde“ schrieb, „er verprügelte den Schiedsrichter, ohne ihn zu berühren“. Da hat Kobiashvili also noch deutlichen Nachholbedarf. Ob der Georgier mit seinen 34 Jahren an das Niveau noch einmal heran kommt, darf jedoch bezweifelt werden. Und ob der FC Chelsea nochmal Grund zum Ausrasten hat, sehen wir in etwa 24 Stunden.

Bild: imago

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