Kein Deutsch, keine Bundesliga

Mourinho wird so schnell kein Gast im Trolli-Stadion – das ist schade

Mou murrt

Heute morgen muss der gedankliche Spagat von Greuther Fürth bis Real Madrid gelingen. Da ist ein bisschen Gelenkigkeit gefragt, beide in einem Beitrag zusammen zu bringen. Aber vielleicht so: Die einen feierten letzte Nacht, in Kürze gegen den FC Bayern kicken zu dürfen, die anderen wissen erst in ein paar Stunden, ob das unbedingt so gut ist.

Mourinho murrt

Nach einer fabulösen Zweitliga-Saison durften die Fürther am Montagabend aus der fränkischen Heimat dabei zuschauen, wie Dynamo Dresden sie mit einem Sieg gegen Fortuna Düsseldorf vorzeitig zum Aufstieg schoss. Coach Mike Büskens´ guckte derweil auf der Tribüne des Dresdener Glücksgas-Stadions merkwürdig mürrisch drein. Das kann daran gelegen haben, dass er als alter Düsseldorfer dabei zuschauen musste, wie die Fortuna unten auf dem Platz den einst sicher geglaubten Aufstieg verstolpert. Dass sein Team in der Trolli-Arena in diesem Moment ohne ihn zum großen Fass-Anstich ansetzt. Oder dass es einfach nur sehr kalt war in dieser Nacht in Sachsen.

Sein königliches Pendant in Diensten Real Madrids guckt ebenfalls vorzugsweise mürrisch. Am liebsten, um seiner Umwelt Desinteresse, Überlegenheit oder Missachtung  zu signalisieren. Und genau so guckte Jose Mourinho auch, als er im Vorfeld des CL-Halbfinals heute gegen Bayern befragt wurde, ob er sich ein Trainer-Engagement in der Bundesliga vorstellen könne. Kann er nicht, er spricht ja kein Deutsch. Das ist schade. Denn “The Special One” in der Fürther Trolli-Arena, das hätte schon was.

Bild: Imago

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Login with Facebook:
Anmelden