Aufstiegskampf für Große

Rudelbildung an der Spitze der 2. Bundesliga

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Mike Büskens brüllt sein Team zum Aufstieg

So darf es weitergehen. Aber über derlei Tabellenkonstellationen können die Protagonisten eine Etage tiefer nur müde lächeln. Was in der 2. Bundesliga zwei abgeht, ist – gelinde gesagt – nochmal eine Spur krasser.

Bevor Fortuna Düsseldorf und Eintracht Frankfurt morgen Abend um die Tabellenführung in den Ring steigen, hat die Spielvereinigung Greuther Fürth am Sonntagnachmittag mal eben den direkten Konkurrenten FC Paderborn 5:1 abgefrühstückt, der noch vor zwei Spieltagen der Fortuna die erste Heimniederlage seit Menschengedenken verpasst hat.

Fünfter im Bunde ist der FC St. Pauli, der nach 2:1-Heimerfolg über den VfL Bochum ebenfalls weiter munter mitmischt. 43 beziehungsweise 42 Punkte haben die Teams jeweils angehäuft. Mit dieser Punktzahl hätten sie in den Jahren zuvor Platz eins ganz allein für sich gehabt. Aufstiegskampf für Große.

Im Hause Sport1, wo man seit Jahren beharrlich die beste, die kultigste, die fantastischste 2. Liga aller Zeiten bewirbt, dürfte man angesichts des unerwartet abgefahrenen Saisonverlaufs in Dauerekstase sein, und den Fan freuts sowieso. Auch die handelnden Akteure behaupten zumindest, dass verschärfter Konkurrenzkampf nur leistungsfördernd und überhaupt ganz besonders toll sei.

Spätestens aber Mitte Mai werden mindestens zwei Teams mächtig gekniffen sein und trotz absurder Punktezahl in Liga zwei verharren müssen. Man frage nach in Fürth, die kennen das. Den Tabellendritten kann es sogar ganz hässlich treffen, wenn eine Fabelsaison in der Relegation von einem 1. FC Nürnberg, einer Hertha, einem 1. FC Kaiserslautern zunichte gemacht wird. Dann wird man sich denken, dass es etwas weniger Spannung und etwas weniger Konkurrenz ja auch getan hätte.

Bild: Imago

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